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KREISMUSEUM DER KARLSBADER REGION, MUSEUM EGER
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Eine der vielen interessanten Sehenwürdigkeiten Egers ist das Regionalmuseum Eger, das sich im Pachelbelhaus im unteren Teil des Marktplatzes befindet und dort seit seiner Gründung im Jahre 1873 untergebracht is. Im Jahre 1956 wurde die ständige Ausstellung auf das Kriegelsteinhaus erweitert. Das Pachelbelhaus zählt trotz seines späteren Umbaus zu den besterhaltenen gotischen Häusern in der Stadt. Es wurde vor allem durch die Trägedie Albrecht von Wallensteins, des Generalissimus der kaiserlichern Heere, berühmt , der hier im Februar 1634 ermordet wurde. Gerade die Gegenstände aus seiner persönlichen Ausstattung gehören zu den Kostbarkeiten der Museumbestände. Es handelt sich um Prachtsättel, Reitschuhe, Wallensteins Pferd sowie Portraits des Feldherrn. Im zweiten Stockwerk wurde die Bildergalerie Wallensteins eingerichtet.
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Die Dauerausstellung vermittel die Geschichte Egers und des Egerlandes. Als wertvollste Exponate gelten das Egerer Antependium, eine romanische Stickerei der Egerer Klarissinnen, gotische und barocke Egerer Plastiken, mittelalterliche Tafelbilder, Feuerwaffen von Egerer Büchsenmachern, Folterinstrumente des letzten Egerer Henkers Karl Huss, Bierdermöbel und Modelle von Fahrrädern, die bis in die 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts in Eger hergestellt wurden. Im Hof des Museums sind zahlreiche Grabsteine aufgestellt und in den Kellerräumen ist eine keramische Sammlung untergebracht.
Das Regionalmuseum Eger zählt mit seinen 80 000 Museumsstücken, mit einer regionalen Forschungsstätte und einer umfangreichen Dokumentation der Geschichte Egers und des Egerlandes zu den wichtigsten Museen in der Tschechischen Republik. Interessenten der regionalen Geschichte steht die Forschungsstätte mit einer reichen Bibliothek für Studienzwecke zur Verfügung. Die Partner des Regionalmusems Eger in grenzüberschreitenden Projekten sind bayerische Museen, vor allem das Fichtelbirgsmuseum Wunsiedel.
Vom Regionalmuseum Eger wird auch die Egerer Burg verwaltet, die einzige Kaiserplatz auf dem Gebiet der Tschechischen Republik, die Kaiser Friedrich Barbarossa aus dem Geschlecht der Staufer erbauen ließ. Neben dem Palas, dem Schwarzen Turm und den barocken Kasematten erfreut sich die romanisch-gotische Doppelkapelle St. Eberhardt und Ursula des größten Interesses der Besucher. In den Räumlichkeiten der Kasematten befinden sich die archäologische Dauerausstellung zur frühesten Geschichte der Stadt und die Dauerausstellung der Egerer Hafnerie, in der ein imposanter Egerer Ofen des akademischen Bildhauers Willi Russ aus den Jahren 1941/1942 zu sehen ist.
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